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11.01.10

Erstes Funkenfeuer

Passend zum Winterwetter veranstaltete der Schützenverein mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr ein Eisgrillen. Dazu flogen dank brennender Weihnachtsbäume die Funken.

Winden.
Zum Eisgrillen der Schützen gleich neben dem Schützenhaus kamen die Windener immer schon gerne. Dass dabei die Weihnachtsbäume verbrannt wurden, das war am Samstag eine Premiere.

Die Feuerwehr war am Morgen durchs Dorf gefahren und hatte die ausrangierten Tannen eingesammelt. Und wer entzündete die aufgehäuften Bäume dann am frühen Abend? Klar, dafür kam nur einer in Frage: Wehrführer Wolfgang Mairon. Denn wer ihn kennt, weiß auch von seinem Hobby, dem Feuerschlucken. «Der Wolfgang hat kurz gepustet, und schon war das Feuer entfacht», scherzte Klaus Fischer, der Vorsitzende des Schützenvereins – Feuerwehr und Schützen hatten gemeinsam zu dem kleinen Fest eingeladen. Aber natürlich hatte Mairon auf ganz natürliche Weise das Feuer entfacht . . .

Hauptsache war aber, dass das Feuer loderte und die Funken sprühten. Denn das Feuer und dazu auch noch ein Glas Glühwein wärmten bei den eisigen Temperaturen. Von denen ließen sich die vielen Besucher nicht abhalten.

Hildegard Viol freute sich, dass durch dieses Zusammenkommen die Gemeinschaft gefördert werde. «Das ist doch gut für die sozialen Kontakte im Dorf», sagte sie. Und Wolfgang Mairon betonte, dass dies doch ein recht guter Start ins neue Jahr sei.

Die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Schützen fanden Mairon und Fischer förderlich. Ob aber zukünftig das Eisgrillen und Funkensprühen im Wechsel beider Vereine angeboten werde, darüber hatten sie sich noch keine Gedanken gemacht. Warum nicht wie bei der Premiere weiterhin zusammenarbeiten?

Das machen nämlich auch Alfred Matern aus Michelbach und Klaus Fischer. Beide Schützenvereinschefs pflegen mit ihren Vereinen einen regelmäßigen und vor allem freundschaftlichen Kontakt. Und weil dies in der Schützenwelt bekannt ist, hatte Kreisschützenmeisterin Gudrun Daume im Jahr 2000 zum 25. Geburtstag der Vereinsfreundschaft eine Erinnerungsscheibe in Auftrag gegeben, die allerdings in der Mitte geteilt ist. Eben für jeden Verein eine Hälfte. Denn so weist die Scheibe beiden Vereinen den Weg zueinander. «Seitdem bringen wir immer diese Hälften zu unseren gemeinsamen Treffen mit.» Alfred Matern hatte sie auch am Samstag zum Eisgrillen nicht vergessen. Denn sonst wäre eine saftige Strafe in Form von Getränken fällig gewesen. Übrigens überdauert diese Freundschaft inzwischen schon 35 Jahre.